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avm 029 the robocop kraus - metabolismus maximus 12"

pressinginfo: 520 copies

released: september 2009

release infosheet (download / pdf)

tracklist:
1. sometimes i wonder if ... 5. sometimes i wonder if ... [plein de super rmx]
2. and not quite made 6. gibraltar [shooting spires rmx]
3. the transition 7. standing in the punchline [map.ache rmx]
4. property 8. sometimes i wonder if ... [strike boys rmx]

review(s):

Aha, neue Lieder auf der A-Seite. Wenn sie wollen, gehen sie mit der Eleganz der Talking Heads des neuen Jahrtausends vor. Wenn sie wollen, bauen sie aber auch derart alberne Harmonien ein, dass man all seine Maximo Park-Platten schnellstmöglich entsorgen möchte (sofern man welche besitzt). Die Rückseite ist voller Remixes. Besonders bemerkenswert ist hier der Detroit-Anstrich von Zonen-Carl Craig Map.ache.
Review by Vice

Wenn man einer DIY-Gruppe den überflüssigen Titel der "internationalsten Band aus hiesigen Gefilden" geben müsste, dann dieser. Gerade von einer UK-Tour an der Seite von Art Brut zurückgekehrt, gibt es nun eine neue EP dieser Band mit dem ewigen Abwechslungsreichtum und Stil en masse. Viel hat der Emo in den Neunzigern hervorgebracht; viel Mist, aber auch einige gute Sachen. Wie zum Beispiel diesen Zusammenschluss damals bereits anderweitig aktiver Typen aus dem Hersbrucker Land. Was folgte, war stets DIY im Handling und außerordentlich abwechslungsreich im Sound. The Robocop Kraus stagnierten nie, denn sobald man ihnen International Noise Conspiracy oder Milemarker vorwerfen hätte können, waren sie schon wieder woanders. Talking Heads und Joy Division, das sind die Wurzeln, zu denen man sie heute tanzen sieht, ohne dabei ein plattes Plagiat aus Deutschland abzugeben, das sich an internationalen Größen peinlich abspielt. Ganz im Gegenteil: Wenn "international" ein Bewertungskriterium wäre, könnte man den Robos diese Trophäe verleihen. In UK, USA und dem europäischen Ausland werden die Robos mindestens genauso hoch geschätzt, wie in ihrer fränkischen Heimat, wo sie mittlerweile schon Ziehväter einer Szene sind. Nun erscheint ihre neue EP "Metabolismus Maximus". Und der Vorgeschmack mit dem herrlichen Titel “Sometimes I Wonder If You’d Been A Dog In A Previous Life” lässt die Achtziger-Lässigkeiten und Neunziger-Neutralitäten des letzten Jahrtausend auferstehen - aber eben mit diesem unverwechselbaren Charme und Stil der Robos.
Review by Tonspion

Wenn man einer DIY-Gruppe den überflüssigen Titel der "internationalsten Band aus hiesigen Gefilden" geben müsste, dann dieser. Gerade von einer UK-Tour an der Seite von Art Brut zurückgekehrt, gibt es nun eine neue EP dieser Band mit dem ewigen Abwechslungsreichtum und Stil en masse. Viel hat der Emo in den Neunzigern hervorgebracht; viel Mist, aber auch einige gute Sachen. Wie zum Beispiel diesen Zusammenschluss damals bereits anderweitig aktiver Typen aus dem Hersbrucker Land. Was folgte, war stets DIY im Handling und außerordentlich abwechslungsreich im Sound. The Robocop Kraus stagnierten nie, denn sobald man ihnen International Noise Conspiracy oder Milemarker vorwerfen hätte können, waren sie schon wieder woanders. Talking Heads und Joy Division, das sind die Wurzeln, zu denen man sie heute tanzen sieht, ohne dabei ein plattes Plagiat aus Deutschland abzugeben, das sich an internationalen Größen peinlich abspielt. Ganz im Gegenteil: Wenn "international" ein Bewertungskriterium wäre, könnte man den Robos diese Trophäe verleihen. In UK, USA und dem europäischen Ausland werden die Robos mindestens genauso hoch geschätzt, wie in ihrer fränkischen Heimat, wo sie mittlerweile schon Ziehväter einer Szene sind. Nun erscheint ihre neue EP "Metabolismus Maximus". Und der Vorgeschmack mit dem herrlichen Titel "Sometimes I Wonder If You'd Been A Dog In A Previous Life" lässt die Achtziger-Lässigkeiten und Neunziger-Neutralitäten des letzten Jahrtausend auferstehen - aber eben mit diesem unverwechselbaren Charme und Stil der Robos."
Review by Green Hell

Sind jetzt auch schon über 10 Jahre nicht nur auf deutschen Bühnen zuhause und sich stetig musikalisch entwickelt. Auf dieser neuen EP, mit der sie auch labeltechnisch back to the undergroundgehen, geht es wieder einen Schritt weiter, knüpfen aber an der letzten Scheibe an. Die Dunkelheit von Joy Division und die neue Generation britischer Gitarrenbands schwingt immer ein bisschen mit bei den 4 Tracks der A-Seite, die alten Emowurzeln sind auch nicht verloren gegangen und da sind auch Mitsingtaugliche, dem Pathos wie dem Verspielten aufgeschlossene Elemente, die man bei härteren Arcade Fire-Songs finden kann. geht auf alle Fälle ab wie Schmidt´s katze mit schönen Break. Auf der Rückseite 4 remixe, die Strike Boys zielen mit dicken Bässen und Bleeps auf den Discofunk-Dancefloor, Map.Apache mit dunklem Housebeat, Shooting Spires experimentell und Plein de Super entschlackt und setzt "Sometimes i wonder" neu zusammen. LP mit Downloadcode.
Review by Flight 13

Da sind sie wieder: Zwei Jahre nach dem „Blunders And Mistakes“ – Album sind The Robocop Kraus zurück, mit einer 4-Song-12“. Der Vertrag mit Anti-, dem Erwachsenen-Sublabel von Epitaph, ist beendet, mit Altin Village wurde eine neue. Ruhige Basis gefunden, allerdings auch eine erheblich kleinere. Auf die Größe kommt es aber sowieso nicht an, schon gar nicht in einem sich rapide veränderten Musikgeschäft, und so darf man gespannt sein, wo es für The Robocop Kraus hingeht mit der neuen EP, mit der auch ein mal wieder weiterentwickelter Sound debütiert. Aus Post-Hardcore wurde Post-Punk und letztlich Pop, Pop der smarten Sorte, der klingt, als hätten die Franken schon den Umzug auf die britische Insel vollzogen. Immer wieder fühle ich mich stellenweise an die (alten) Editors erinnert, Radio 4 lassen grüßen (okay, keine Engländer, aber Amerikaner, die wie Engländer klingen wollen), Gang Of Four, und so weiter. Also eindeutig späte Siebziger und frühe Achtziger, was die maßgeblichen Einflüsse betrift, allerdings für die die Jetztzeit übersetzt, sehr international, bis ins Detail ausgetüftelt und damit beeibdruckend. Jedoch: Innovation, einen eigenen Ansatz, kann ich nicht so recht erkennen.
Review by Ox-Fanzine

Als “Zwischenmeldung” bezeichnen die Herren aus Franken ihre neustes Werk. “Metabolismus Maxismus“, eine EP, die ausschließlich auf Vinyl erscheint, beeinhaltet vier neue Songs und auf der der B-Seite vier Remix-Version unterschiedlichster Coleur. Das Ganze soll einen Vorgeschmack auf das im Winter erscheinende, neue Robocop-Kraus-Album sein. Der Opener “Sometimes I wonder if you’d been a dog in a previous life” kursierte bereits seit einigen Wochen als Vorgeschmack im Netz und wurde auch bereits bei uns vorgestellt. Wahrlich wie ein Sommer-Hit klingt dieser Track mit dem epischen Titel. Ähnlich begeisterte der Titel “The Trasition“, den man ebenfalls schon auf Konzerten hören konnte. Letzterer zeigt im Vergleich zum letzten Album in solider UK-Indie-Manier, dass die kommenden Songs noch etwas an Leichtigkeit zugenommen haben, ihre Eingängikeit perfektioniert wird. Keine Frage: The Robocop Kraus klingen auch auf “Metabolismus Maximus” international. Gerade das macht ihren Charme aus: Hörbar werden ihre musikalischen Wurzeln, wenn Synthesizer und tiefer Bass kombiniert werden, doch um als schlichtes Remake eines Wave-Sounds zu gelten, ist ihr Stil zu eigenständig, zu heterogen. Die vier neuen Songs jedenfalls sind mehr als nur eine “Zwischenmeldung” - sie machen Freude. Die Remix-Versionen leider enttäuschen im großen Ganzen. Einzig Map.aches Robohouse Mix von “Standing in the Punchline” weiß mich zu überzeugen. Plein de Super hingegen verwandelt den Titeltrack “Sometimes I wonder…” der EP in einen disharmonischen, faden Song, der mit Vocoder-Effekten im Stile Daft Punks aufwartet, die spätestens nach Knarf Rellöms tück “Little Big City” delegitimiert worden sind. Auch die zweite Remix-Version des Songs durch Strike Boys verläuft nichts sagend. Shooting Spires Money makes the Man Mix von “Gibraltar” - wohl der beste Song des letzten Albums - überzeugt nur halb, wenn der variierte Gitarrensound plötzlich in minimalistischen Beat übergeht, der dann neben den Lyrics ins Nichts läuft. Einzig konsequent und spannend erscheint da Map.aches Version von “Standing in the Punchline“, in welcher der Leipziger DJ es wirklich angeht, den Song einmal aufzubrechen und etwas Eigenständiges enstehen zu lassen. So entsteht zumindest ein solider House-Song - bei dem die Lyrics aber wohl immer noch deplatziert erscheinen mögen.
Review by Mainstage

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